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Ich bin glücklich!

Letzthin sandte mit eine ältere Frau eine Summe Geld.- mit dem Vermerk: "Ich zahle 10 Perlen des Lebens, die kannst Du weiter verschenken." Das nahm ich als Wink Gottes, gleich aufzubrechen und einen kranken Menschen zu besuchen und ihm das Monatswort mit dem Perlenband zu bringen.
Mein unerwarteter Besuch löste große Freude aus - in uns beiden. Ich meinerseits freute mich, dass ich mit der ‘goldenen Perle’ etwas wie eine Ikone zurücklassen konnte mit dem Zuspruch Gottes: "Ich bin da".
Als ich am letzten Sonntag um Punkt 15 Uhr in die Kirche ging, weil es Zeit war, in den Beichtstuhl zu gehen, kamen verschiedene Personen mit einem Anliegen auf mich zu. Erst war ich war etwas unwillig, weil ich in den Beichtstuhl wollte. Doch mir war am Vortag aufgegangen, dass auch ich – wie Gott – sagen will: „Ich bin da“. So nahm ich mir für jedes Anliegen etwas Zeit. Die Türe zur Kapelle war durch ein Sicherheitssystem blockiert. Was tun? Eigentlich war mein Ort jetzt ja der Beichtstuhl. Doch zuinnerst wusste ich: jetzt ist was anderes dran. Ich versuchte telefonisch einen Handwerker  zu erreichen. Keine Antwort. Da machte ich mich auf, um zu ihm in die Wohnung zu gehen. Unterwegs kam mir die Sakristanin entgegen. Als ich ihr erklärte, was los war, wusste sie sofort, wie man die Automatik der Türe wieder entblocken konnte. Ich freute mich, dass das Problem so leicht zu beheben war.
War das nicht seine Antwort? -  "Ich bin da!" Froh ging ich dann in den Beichtstuhl, zwar eine Viertelstunde zu spät, doch froh. Die Begegnungen an diesem Nachmittag in den Beichtgesprächen hatten eine besondere Tiefe. Vielleicht deshalb, weil ich in der Liebe war.
aus der Schweiz

Ich hatte alles gegeben. Ich hatte mit Mutter für meinen Vater in seiner Krankheit alles vorbereitet und organisiert. Alle, die mir sonst helfen, waren in dieser Situation verhindert, z.T. unterwegs. Unmöglich konnte ich in einer plötzlich auftretenden schwierigen Situation meine Klasse verlassen.  In der nächsten Stunde stand “Messe” auf dem Stundenplan. Ich bete zu Gott: “Jesus, ich habe alles gegeben, was ich konnte, jetzt bist du dran! Weder mein Brüder, noch meine Tante können helfen. Bitte kümmere du dich jetzt, denn ich weiß, dass du mich und uns unendlich liebst!”
Als ich aus der Messe fragte mich eine Kollegin. “Wie geht es denn zu Hause?” Ich erzählte kurz von plötzlich aufgetretenen Schwierigkeiten. Spontan bot sie mir an: “Wenn es Dir hilft, kann ich Dir die vierte Stunde abnehmen! Und die fünfte - eine Förderstunde - können wir unter solchen Umständen doch ausfallen lassen!”

"Ich hatte ein für mich schwieriges Telefonat zu erledigen. Tagelang habe ich diesen Anruf verdrängt und verschoben.War schon halb krank deshalb... Das schaff ich nicht... Ja, so bin ich.
‘Ohne Gott kann im Menschen nichts besteh’n...’ kam mir aus einem Heilig-Geist-Hymnus in den Sinn.
Ich erinnerte mich an die Messe, an das Perlenband, an das Wort Gottes, das mir immer gilt:: "Ich bin da!" Gott ist da. Ich muss Ihn nur eintreten lassen .... Er ist da!
Jetzt habe ich den Anruf  hinter mir und bin ermutigt, IHM - Gott - ein Stückchen Vertrauen  entgegengebracht zu haben."

aus der Schweiz

Nun ist schon wieder so viel passiert, erzieherische Herausforderungen mit einem unserer Kinder, mein Mann überlastet und viel unterwegs, ich die Nase voll und erst mal erkältet und gestern war mein Arzt bei der Routineuntersuchung nicht zufrieden und hat mich baldigst zu einer ambulanten OP ans Krankenhaus überwiesen.
So sass ich im Auto - innerlich völlig leer und planlos, was ich als nächstes tun sollte, total fertig. Da kamen mir die Perlen des Glaubens in den Sinn und ich habe sie heraus gekramt. Sie in der Hand haltend hab ich die Gottesperle angeschaut und sie einfach festgehalten und mindestens 15 Minuten nicht mehr losgelassen. Danach bin ich losgefahren - mit dem Armband in der Hand. Ich wurde ganz ruhig und von einer echten inneren Gewissheit erfüllt. Dieser Zustand, vielleicht besser: diese Gegenwart hat mich durch den ganzen Tag getragen. Gott ist einfach da. Das war für mich eine ganz tiefe Erfahrung, auch auf diese Art den Worten Jesu zu folgen.