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Glücklich

Immer wieder kam sie in die leere Kirche und suchte die Stille. Irgendwann ließ sie uns wissen, dass sie gerne getauft werden wollte. Ich lud sie in ein Eiskaffee ein. Schnell fasste sie Vertrauen. Leicht war’s nicht in ihrer Kindheit gewesen, ließ sie durchblicken, aber sie hatte begonnen zu beten und fühlte, dass sie nicht allein auf ihrem Weg war. „Gott passt immer auf mich auf, das spüre ich!“ sagte sie. Die Schule hatte sie schon hinter sich und war jetzt auf der Suche nach einer für sie passenden Ausbildung. Sie hatte sich ein Gebetbuch besorgt und ich versprach ihr einen schönen Rosenkranz. Ich erzählte ihr von einigen anstehenden Großaktivitäten, bei denen sie gern mit dabei sein könne. Gern willigte sie ein. „Ich freue mich so sehr, dass ich dann junge Menschen kennen lernen kann, die auch glaubend unterwegs sind!“ Als wir uns verabschiedeten, sagte sie: „Oh, das war so schön. Ich bin richtig glücklich und ich spüre, dass sich da ein Weg auftut.“