Aus sieben europäischen Ländern waren junge Menschen in dem kleinen Klosterdorf in den Niederlanden zusammen gekommen. Aus Portugal, Belgien und England, aus Italien, Spanien, den Niederlanden und aus Deutschland. Eingeladen hatten die Steyler Missionsschwestern, die in all diesen Ländern in kleinen Kommunitäten präsent sind und in Kontakt zu jungen Menschen stehen. Schon früh waren Marie, Antonia, Milena und Meinolf aus Kamen aufgebrochen, um am 31. Juli 2026 mit diesen Jugendlichen einen Tag zum Thema „Frieden“ zu gestalten. In einer sehr lebendigen Begegnung vertieften wir drei Schritte, die jeder und jede tun kann, um Frieden möglich werden zu lassen. Es ging darum, täglich neu auf Gott zu zählen und sich in der Stille im eigenen Herzen Frieden schenken zu lassen. Oft – so entdeckten wir – braucht es längere Zeitphasen für das aufgewühlte eigene Herz, um wieder in Frieden zu kommen und erst dann dem anderen wieder neu Platz im eigenen Herzen zu schenken. Als dritter Schritt folgt dann, einen kleinen Schritt aus Liebe auf den Nächsten hin zu tun, sei es ein Gebet für ihn zu sprechen, im gute Gedanken mit auf den Weg zu geben oder eine kleine Botschaft zu senden. Als wir uns nachmittags wieder verabschiedeten, war eine große Freude und Dankbarkeit unter allen zu spüren. Als Botschafter*innen des Friedens machten wir uns wieder auf den Weg, denn am nächsten Tag ging’s schon morgens früh am Paderborner Domturm „auf Libori“ weiter.